Museumspädagogische Angebote

Die museumspädagogischen Angebote der Museen des Landkreises Gifhorn sind insbesondere für Schulklassen im Rahmen des Unterrichtsfachs Geschichte eine spannende und lehrreiche Ergänzung. Aber auch für allgemeine Schulausflüge, Jugendgruppen und für die Geburtstagsfeier finden Sie in unseren Museen ein unterhaltsames Angebot.

Historisches Museum Schloss Gifhorn

ANMELDUNG UND INFOS

05371.9459-101

Termine nach Vereinbarung

Schulklassen: 3,00€ pro Kind, mind. 50,00€ pro Gruppe

Kindergärten, Kindertagesstätten: 3,00€, mind. 30,00€ pro Gruppe

Kindergeburtstag von 2 bis 2,5 Std. Dauer: 80,00€

Messen und Wiegen wie vor 200 Jahren:

Dieses museumspädagogische Angebot entführt in die Welt der Händler und Schneider des 18. Jahrhunderts.
Wie wurde eigentlich damals gemessen und gewogen, als es noch keine Kaufhäuser und Supermärkte gab? Wie lang ist eine Elle und wie kam sie zu ihrem Namen? Wie funktioniert eine Balkenwaage? Und wie schwer ist ein Pfund? Diesen und weiteren spannenden Fragen soll in Theorie und Praxis nachgegangen werden. Gemeinsam erproben und erfahren die Schülerinnen und Schüler gemeinsam, wie einfach und doch kompliziert das Leben in der Zeit vor Strom, Kaufhäusern und Internet sein konnte.

Dieses Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Grundschule (dritte/vierte Klasse).

Die Einheit kann um einen praktischen Teil erweitert werden. Darin geht es handwerklich und experimentell zur Sache: mit Maßband, Säge und Feile bastelt sich jedes Kind eine eigene Elle aus Holz.

Das erweiterte Angebot macht auch beim Kindergeburtstage oder als Ferienaktion Spaß (Altersgruppe: 8-12 Jahre).

Kaum ein Gebäude in unserer Region spiegelt so deutlich den Übergang vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit (Renaissance) wider wie das Gifhorner Schloss. Es wurde erbaut in den Jahren 1525 bis 1581.
Ein besonderes Augenmerk ist auf die Schlosskapelle zu richten, die als ältester norddeutscher Sakralbau gilt, der von vornherein für den protestantischen Glauben erbaut wurde.
Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit anhand von Texten, Materialien und natürlich besonders auch von Exponaten an diesem Thema zu arbeiten. Das Angebot ermöglicht sowohl eine Hinführung als auch eine vertiefende Auseinandersetzung oder eine Ergänzung des Semesterthemas mit einem starken regionalen Bezug.

Folgende Angebote können gebucht werden:

  1. Eine ausführliche Führung rund um das Gifhorner Schloss, die auch einen Besuch der Schlosskapelle umfasst. Weiter ist ein Abstecher zum Kavalierhaus denkbar, das 1546 im Stil der Renaissance im Weserraum errichtet wurde.
    Dauer: ca. 90 bis 120 Minuten, Preis: 3 Euro p. P., mind. 50 Euro
  2. Workshop zum Thema „Übergang vom späten Mittelalter zur Frühen Neuzeit“.
    Mit Hilfe von Text-, Bild- und Sachquellen sowie unter Einbeziehung der Schlossanlage und der Kapelle sowie von Ausstellungsstücken im Museum können von Schülergruppen der Oberstufe folgende Themen bearbeitet und präsentiert werden:
  • Herzog Franz von Gifhorn
  • Frauen in der Renaissance
  • die frühe Reformation
  • frühe protestantische Kirchen
  • von der Burg zur Festung
  • Architektur und Lebensgefühl in Gotik und Renaissance

Dauer: ca. 5 Unterrichtsstunden
Preis: 5 Euro p. P.

Kommen Sie mit uns auf eine Reise in die Urzeit

Erst spät, kurz vor Ablauf des "erdgeschichtlichen Jahres", tritt der heutige Mensch in Erscheinung und wandert als Jäger und Sammler durch die Eiszeit: Mammutknochen und Steinwerkzeuge säumen seinen Weg. Endlich sesshaft, kann der Mensch seinem Erfindergeist "freien Lauf" lassen.

Beim Gang durch die Ausstellung folgen wir den Spuren unserer Vorfahren und versuchen danach, Einkorn umd Emmer zu mahlen, mit viel Geduld ein Loch in Stein zu bohren oder ein Feuer zu entfachen.

Der Wandel der menschlichen Lebensweise

Mensch und Tier - Wohnen und Arbeiten: Alles unter einem Dach. Mehrere tausend Jahre ändert sich in der Lebensweise der Landbevölkerung nahezu nichts. In den wachsenden Städten hingegen blüht der Handel, entwicklen sich Handwerker zu Spezialisten.
Die "Spinning Jenny" läutet die Industrielle Revolution ein und krempelt alte Gesellschaftstrukturen um.

Der Unterschied zwischen dem Leben als Bauer, Arbeiter oder Bürger wird in der Ausstellung anschaulich dargestellt. Im Anschluss nähen sich die Schüler einen Lederbeutel aus der Zeit, als es noch keine Taschendiebe, aber jede Menge "Beutelschneider" gab.

Was haben sie gemeinsam, das Große Moor und der Wolf? Aus unserem Alltag verschwunden, haben sie im Museum ihre Spuren hinterlassen.

Wer kennt den sicheren Weg durch den Sumpf?
Wir führen!

Vor den Toren Gifhorns liegt das am "meisten zerstochene Moor Niedersachsens"! Für die früheren Anwohner eine "Angst erregende Barriere", später ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, heute trockenes, unfruchtbares Land, das nur mit Schwierigkeiten wieder vernässt werden kann. Die Ausstellung gibt Auskunft über das Große Moor bei Gifhorn, einst führend in Torf- und Landwirtschaft, heute zum Teil Naturschutzgebiet, wo versucht wird, wieder ein Moor wachsen zu lassen. Mit unserem Moorbastelbogen können die Schüler "ihr Moorwissen" vervollständigen.

Der Wolf, ein scheues Wildtier, das auch hin und wieder ein Lamm reißt, wurde nicht nur in vielen Märchen zum "Inbegriff des Bösen": Lange Zeit wurde der Wolf gejagt und ist heute in Deutschland ausgerottet.

Die Ausstellung zeigt den letzten Wolf dieser Region, der 1956 bei Boitzenhagen erlegt wurde. Mit Sicht auf dieses imposante Tier lesen wir ein Märchen der Gebrüder Grimm und wollen klären, was für ein Tier der Wolf "wirklich" ist. Anschließend dürfen unsere Kinder ein hübsches Bild malen und einen "Rotkäppchenkorb" basteln.

Museum Burg Brome

ANMELDUNG UND INFOS

05833.1820

Termine nach Vereinbarung

Für Gruppen bieten wir auf Anfrage gerne Führungen an.

EMMA – Museumswohnung IM Kavalierhaus

ANMELDUNG UND INFOS

05371.9459-106

Termine nach Vereinbarung

Dauer: je nach Gruppengröße 1-2 Stunden

  • Wer hat das Kavalierhaus gebaut?
  • Wie lebten die Urgroßeltern?
  • Wie wurden die Lebensmittel gelagert?

Diese und viele andere spannende Themen werden im Verlauf einer Führung im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet.

Dauer: ca. 3 Stunden

Schüler und Schülerinnen werden zu selbständigen Forschern in Sachen Geschichte des Kavalierhauses und des „bürgerlichen Wohnens“. Ihre Forschungsergebnisse stellen sie sich dann gegenseitig im Verlauf einer selbständig erarbeiteten Führung vor.

Themenauswahl:

  • Alles unter Dach und Fach?
    Bauen und Baumaterialien in der Vergangenheit
  • Wo geht´s hier zum Klo?
    Hygiene im Wandel der Zeit.
  • Keller, Boden, Speisekammer
    Konservierung und Lagerung von Lebensmitteln

Dauer: ca. 1 1/2 Stunden

Wo war das Kinderzimmer in einer bürgerlichen Wohnung?
Angeregt durch diese Frage werden alle Räume des Museums erkundet, um dabei herauszufinden, ob unserer Urgroßeltern, als sie Kinder waren, einen Raum speziell für sich als Kinderzimmer zur Verfügung hatten?
Dieser und vieler weiterer spannender Frage soll während eines Rundgangs im Museum nachgegangen werden.
Und zur Erinnerung wird ein Bild gestaltet.

Auch als Führung (ohne Malangebot) Dauer: ca. 45 Minuten

Dauer: ca. 1 Stunde

Auch für die Kleinsten gehört das Telefon heute selbstverständlich zum Alltag dazu.
Aber wie war es früher? Sieht das Telefon in der Museumswohnung genauso aus wie unser gebräuchliches Tastentelefon?
Kann man auch mit zwei Bechern und einer Schnurr „telefonieren“?
Ob und wie das geht, wird erprobt und dabei die Museumswohnung erkundet.

Dauer: ca. 2 Stunden
für Kinder zwischen 6-8 Jahren

Es gibt viele Möglichkeiten sich durch Geräusche bemerkbar zu machen. Und gewiss findet die Geburtstagsgesellschaft Gefallen daran, den Wegen der Kommunikation vom Türklopfer der Eingangstür bis hin zum Telefon quer durch die Museumswohnung nachzugehen. Aber kann man sich ein Telefon auch selber bauen? Das finden die Gäste mit Bechern und Faden heraus.

Von dunklen Winkeln und hellem Licht – eine (Grusel-)führung durch das Museum
Dauer: ca. 2 Stunden
für Kinder zwischen 8-10 Jahren

So ein altes Gebäude wie das Kavalierhaus hat einige geheime, dunkle Winkel und Ecken. Da kann man sich schon gruseln! Wie bringt man da nur Licht ins Dunkel? Um die Entwicklung der Beleuchtung von der Kerze über die Petroleumlampe bis zum elektrischen Licht dreht sich bei diesem Rundgang alles – Vieles kann auch ausprobiert werden. Und so bringt die Geburtstagsgesellschaft viel Licht ins Dunkel.

Schulmuseum Steinhorst

ANMELDUNG UND INFOS

05148.4015

Termine nach Vereinbarung

"Sprechen, Lachen, Flüstern, Umhergaffen, Hin- und Herrücken und Herumlaufen sind verboten", heißt es in einer Klassenordnung aus der Kaiserzeit. Bekleidet mit Schürzen oder Westen, wie sie damals getragen wurden, können Kinder in unserem historischen Klassenzimmr den Schulalltag vor 100 Jahren hautnah erleben: Holzpantinen klappern auf den alten Dielen, Griffel quietschen auf den Schiefertafeln und der Rohrstock zischt durch die Luft! Fräulein Lehrerin sorgt für "Zucht und Ordnung"!

Ein Rundgang durch das Dorf soll die Augen öffnen und den Blick für die "scheinbar alltäglichen" Besonderheiten schärfen: Was ist eigentlich eine Furt? Waurm gibt es in den Heidebächen keine Perlmuscheln mehr? Diese und noch viele andere Fragen werden wir "vor Ort", wie im Heimatkundeunterricht der 1950er Jahre, ausführlich beantworten.

"In die Schule geh ich gern, ins Museum noch viel lieber!" So könnte es heißen, wenn die Schüler ihren Rundgang durch die Ausstellung beendet haben. Unser Fragebogen leitet sie durch das Museum und gibt Anreize, die vielen alten Ausstellungsstücke genauer anzuschauen. Wer weiß zum Schluss den Spruch, der sich aus den richtigen Antworten ergibt?

Im Mittelpunkt stehen alte Schreibwerkzeuge. Gänsekiele liegen bereit, geschrieben wird mit dokumentenechter Eisen-Gallus-Tinte.

Wir machen eine Reise in die Zeit vor Adam Riese und lernen dabei, wie unsere Vorfahren vor einigen hundert Jahren selbst schwierige Aufgaben nur mit Hilfe eines Rechenbrettes und sogenannter Rechenpfennige gelöst haben.

Endlich ist es soweit: Der langersehnte 1. Schultag rückt näher!
Warum wurden Erstklässler "i-Männchen" genannt, worauf schrieben die Kinder, welche Dinge hatten sie in ihrem Tornister? Und wer kann heute schon seinen Namen schreiben?

Für Gruppen

Wir bieten spezielle Themenangebote und Führungen für Gruppen.

Termine

Informieren Sie sich über Sonderausstellungen und Veranstaltungen.

Stories

Erfahren Sie Interessantes über die Museen, die Menschen, die Gebäude und die Region.