Auf den Spuren der Vergangenheit

Die Burg Knesebeck

Die Burg Knesebeck war eine Wasserburg, die von zwei Gräben umschlossen war. Der äußere Graben wurde durch die Bäche Jörnsbeek und Knesebach gebildet, die heute noch das Burgplateau gut sichtbar umfießen. Darüber hinaus verlief der innere Wassergraben direkt am Fuß des Plateaus und hat die Gebäude und den heute noch stehenden Mauerrest eingeschlossen.

Die Burg „castro Knesebeke“ wird 1296 erstmalig genannt, während die älteste Erwähnung Knesebecks auf das Jahr 1244 zurückgeht. Vier Jahre später werden bereits Ministeriale des Herzogs „Otto das Kind“ zu Braunschweig und Lüneburg er wähnt. Ab der Mitte des 14. Jahrhunderts hat die Burg vorrangig die Funktion eines Verwaltungs- und Gerichtssitzes. Im 16./17. Jahrhundert entsteht hier das Amtshaus und wird mit Amtmännern besetzt.

Die Burg Knesebeck war immer von regionaler Bedeutung mit einem eigenständigen Ritter- und Adelsgeschlecht. Die Burg machte eine wechselhafte Geschichte durch und wurde schon bald aus den Händen der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg als Lehen vergeben. Sie wird nur geringe Bedeutung als Verteidigungsanlage gehabt haben.

Wo geht’s lang? Im Zentrum von Knesebeck an der Kirche links in die Burgstraße und nach ca. 150 m wieder rechts.
10° 42’ 28,50” O / 52° 40’ 54,40” N

 

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