Das Museum dokumentiert in einer ständigen Ausstellung im Flett und in der Deele die Entwicklung des (Land-)Schulwesens. Im Mittelpunkt stehen dabei die zentralen Kulturtechniken Schreiben, Lesen und Rechnen; daneben aber auch so unterschiedliche Themen wie die Entwicklung der Anschauungsmittel, der Handarbeitsunterricht für Mädchen oder der Schulalltag während der NS-Zeit. Ältestes Ausstellungsstück ist ein Bronze-Schreibgriffel aus dem 12./13. Jahrhundert. Ein historisches Klassenzimmer spiegelt die Schulsituation zu Anfang des vorigen Jahrhunderts wider und ist zugleich authentischer Erlebnisraum, in dem die Schulwirklichkeit unserer Vorfahren nachempfunden werden kann.