Lesesommer 2019: Rosa Luxemburg (1871–1919)

Schulmuseum Steinhorst

20:00 Uhr

Lesung zu ihrem Leben, mit Simone Frieling

Rosa Luxemburg: bekannt wurde sie als politische Agitatorin. Doch die von ihren Gegnern als „Blutige Rosa“ Geschmähte prägte ein tiefer Humanismus. Sie warnte vor dem Krieg und wurde dafür vier Jahre inhaftiert. Ihre Briefe aus dieser Zeit zeigen eine sensible, kluge Schriftstellerin, deren Handeln von höchsten moralischen Ansprüchen geleitet war: Nicht das Anpassen an gegebene Verhältnisse war ihre Sache, sondern das Auflehnen gegen unhaltbare Zustände. Ihr Denken zielte nicht auf Versöhnung ab, sondern auf scharfe Analyse und Kritik. Das machte den Umgang mit ihr nicht einfach. Die Schmähungen, die sie zu Lebzeiten ertrug, waren so vielfältig wie ihre postume Verklärung. Sicher ist: Sie war eine außergewöhnliche Frau, die ein außergewöhnliches Leben lebte. Vor einhundert Jahren wurde Rosa Luxemburg von rechten Freikorps-Angehörigen in Berlin brutalst ermordet. Simone Frieling, Autorin von „Rebellinnen: Hannah Arendt, Rosa Luxemburg, Simone Weil“, liest aus ihrem Werk und erhaltenen Briefen über diese facettenreiche Persönlichkeit deutscher Geschichte.

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